{"id":257,"date":"2020-09-25T17:59:02","date_gmt":"2020-09-25T15:59:02","guid":{"rendered":"https:\/\/diepflege.org\/?p=257"},"modified":"2020-09-25T18:18:59","modified_gmt":"2020-09-25T16:18:59","slug":"kirschbananensaft-oder-auch-vereinbarkeit-im-pflegeberuf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/diepflege.org\/?p=257","title":{"rendered":"Kirschbananensaft oder auch Vereinbarkeit im Pflegeberuf"},"content":{"rendered":"\n<p>Mein Text handelt von der Worklifebalance im professionellen Pflegeberuf&#8230;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Um Missverst\u00e4ndnissen vorzubeugen, Wikipedia sagt dazu:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\"><p>Unter der Vereinbarkeit von Familie und Beruf versteht man seit dem 20.&nbsp;Jahrhundert die M\u00f6glichkeit Erwachsener im arbeitsf\u00e4higen Alter, sich zugleich Beruf und Karriere einerseits und dem Leben in der Familie und der Betreuung von Kindern&#8230;<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>im Dialog mit<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\"><p>Die Gesundheits- und Krankenpflegerin bzw. der Gesundheits- und Krankenpfleger (im allgemeinen Sprachgebrauch Krankenschwester bzw. Krankenpfleger, &#8230;) ist ein reglementierter Heilberuf im deutschen Gesundheitswesen.<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Am Rande erw\u00e4hnt: Neue Berufsbezeichnung seit Januar 2020: <em>Pflegefachfrau\/mann .&nbsp;<\/em>Da nun alle Missverst\u00e4ndnisse ausger\u00e4umt sind, leg ich mal los.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ja womit eigentlich? Stellen wir uns den Pflegeberuf und die Familie mal als ein Mischgetr\u00e4nk vor. Kirschbanane. Kiba. Der Bananensaft bietet eine Struktur, die dem Kirschsaft nicht un\u00e4hnlicher sein k\u00f6nnte.&nbsp;Bananensaft steht f\u00fcr die Pflege und der Kirschsaft f\u00fcr die Familie.&nbsp;Wie schafft man es diese beiden zu vereinbaren?&nbsp;Leicht ist es nicht. War es nicht. Und wird es auch in Zukunft nicht sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Folgende Beispiele sind fiktiv und in beliebiger Abwandlung auf die Realit\u00e4t anwendbar:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bananensaft:<\/strong> Die PflegeAusbildung hast du vielleicht hinter dir gelassen, dich nach dem Examen auf der Station gut eingearbeitet&#8230;. Weiterbildungen etc<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kirschsaft:<\/strong> Eine Familie entsteht&#8230;\ud83d\ude0d\ud83e\udd29 Kind(er). Irgendwann ist man an dem Punkt an dem man wieder arbeiten muss&nbsp;(oder m\u00f6chte, ihr Gl\u00fcckskinder). <\/p>\n\n\n\n<p>Nun m\u00fcssen Bananen- und Kirschsaft aufeinander treffen um ein ad\u00e4quates Lebensmodell zu bilden. So it begins. Die Vereinbarkeit von Pflege und Familie! Also die vermeintliche Vereinbarkeit von Pflegeberuf und Familie! Naja, wenn ich ehrlich bin der Kampf und die Vereinbarkeit von Pflegeberuf und Familie! <\/p>\n\n\n\n<p>Hier eine unvollst\u00e4ndige Auflistung der Probleme am Beispiel einer Ein-Eltern-Familie:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table is-style-regular\"><table><tbody><tr><td><strong>Bananensaft Pflege<\/strong><\/td><td><strong>Kirschsaft Familie<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>Schichtbeginn&nbsp; um 6 Uhr fr\u00fch<\/td><td>Kita\/Schule \u00f6ffnet erst um 7:00 Uhr<\/td><\/tr><tr><td>Sp\u00e4tdienst&nbsp; bis ca 22 Uhr<\/td><td>\u201eHoly Shit\u201c wer holt am Nachmittag das Kind und bringt es ins Bett??<\/td><\/tr><tr><td>Nachtdienste<\/td><td>WTF<\/td><\/tr><tr><td>6 Wochen Urlaub<\/td><td>14 Wochen Schulferien<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p>*gesammelte pers\u00f6nliche Erfahrungswerte durch Beobachtungen von Pflegekollegen*<\/p>\n\n\n\n<p>Aber auch in Familien mit zwei Elternteilen (stellt euch mal vor was los ist, wenn beide in der Pflege arbeiten) sieht das Ganze nicht wirklich entspannter aus:<\/p>\n\n\n\n<ul><li>wer arbeitet zu welcher Uhrzeit und wer holt ab oder ist am Nachmittag daheim?<\/li><li>Gemeinsamer Urlaub, ist das \u00fcberhaupt m\u00f6glich?&nbsp;<\/li><li>Wer bleibt daheim wenn das Kind krank wird?<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Hier gilt es auf verst\u00e4ndnisvolle Kollegen und Arbeitgeber zu treffen. Oder Sie sich zu suchen. *Zeitarbeitsfirma ich h\u00f6r dich rufen*<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt auf den ersten Blick keinerlei M\u00f6glichkeit diese beiden \u201eS\u00e4fte\u201c zu kombinieren&#8230; zu komplex die Vorstellung auf der einen und die Umsetzung auf der andere Seite. Und dennoch gibt es sie, die Kollegen und auch Arbeitgeber die heutzutage vieles M\u00f6glich machen. Eigentlich unglaublich, wenn man bedenkt wie lange schon Frauen diesen Beruf \u00fcberwiegend aus\u00fcben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\"><p>(&#8230;) dass Frauen im Mittelalter und bis in die beginnende Neuzeit hinein ihren selbstverst\u00e4ndlichen Anteil an der gesellschaftlichen Arbeit hatten. Sie waren niemals ausschlie\u00dflich in der Familie t\u00e4tig, &#8230; , sondern arbeiteten in der Landwirtschaft in handwerklich und z\u00fcnftigen Berufen, im Handel, als st\u00e4dtische Beamtinnen, Hebammen, aber auch in den geistigen Berufen, als Lehrerinnen, \u00c4rztinnen, Schreiberinnen usw. &#8230; -, sondern weil es selbstverst\u00e4ndlich war, dass Frauen allein, zusammen mit ihrem Ehemann oder auch mit andere Frauen f\u00fcr den Lebensunterhalt sorgten.<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Dieser Text stammt aus dem Buch \u201eFrauen in der Krankenpflege\u201c von Claudia Bischoff. Erschienen 1992!!!<\/p>\n\n\n\n<p>Neuerdings hat auch das Bundesministerium f\u00fcr Gesundheit die Familienfreundlichkeit mal wieder entdeckt:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\"><p>Dies stellt besonders hohe Anforderungen an die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie von Pflege und Beruf; und das gerade in einem Bereich, in dem \u00fcberwiegend Frauen arbeiten. Unterst\u00fctzung an dieser Stelle kann die Attraktivit\u00e4t des Pflegeberufs st\u00e4rken und tr\u00e4gt der besonderen-, , kritischen Besch\u00e4ftigungssituation in dem Arbeitsfeld Altenpflege Rechnung. Deshalb werden als Impuls f\u00fcr sechs Jahre zielgerichtet Ma\u00dfnahmen in der Kranken- und Altenpflege finanziell unterst\u00fctzt, die &#8222;besondere Betreuungsbedarfe&#8220; etwa jenseits der \u00fcblichen \u00d6ffnungszeiten von Kitas abdecken oder die auf andere Weise die Familienfreundlichkeit f\u00f6rdern.<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Denn familienfreundliche Arbeitszeiten, oder gar eine integrierte Kinderbetreuung zu den Arbeitszeiten der Pflege Mitarbeiter oder FERIENBETREUUNG f\u00fcr Schulkinder sind leider bei vielen Arbeitgebern Fremdworte. Aber nachdem der Mangel an examiniertem Personal \u00fcber die letzten Jahre noch deutlich zugenommen hat f\u00e4ngt langsam ein Umdenken bei den Arbeitgebern an.<\/p>\n\n\n\n<p>Man erschafft extra einen Dienstbeginn ab 8 Uhr und erl\u00e4sst Wochenenddienste. Wie das RLP Pflegemagazin interviewt: \u201e<em>..haben wir es dann hinbekommen, dass sie erst um 8.30 Uhr mit dem Dienst beginnt und am Wochenende in der Regel nicht arbeitet.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Vor allem in der Altenpflege, dem noch gr\u00f6\u00dferen Personalmangel-Sorgenkind, zeigt man sich engagiert: <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\"><p><em>\u201eViele unserer Einrichtungen haben auf den Bedarf ihrer Mitarbeiter und den Fachkr\u00e4ftemangel reagiert und Angebote zur Unterst\u00fctzung bei der Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege eingef\u00fchrt. Und der Erfolg gibt ihnen Recht. Arbeitgeber mit familienfreundlichen Angeboten heben sich am Arbeitsmarkt ab und haben eine auffallend geringe Mitarbeiterfluktuation. Dies f\u00fchrt auch zu einer h\u00f6heren Kundenzufriedenheit und einer verst\u00e4rkten Dienstleistungsnachfrage\u201c, betont bpa-Pr\u00e4sident Bernd Meurer\u201c <\/em><\/p><cite>zu lesen im HCM-Magszin.<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Nichts geht \u00fcber Studien, selbstverst\u00e4ndlich gibt es auch hierzu eine aus dem Jahr 2014:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\"><p>Dass Vereinbarkeitsangebote Besch\u00e4ftigte binden, spiegelt sich unter anderem darin wider, dass fast 80 Prozent der Befragten einen positiven Zusammenhang zwischen gesicherter Betreuung und Arbeitszufriedenheit sehen. 54 Prozent sind zudem der Auffassung, dass familienfreundliche Aktivit\u00e4ten die Produktivit\u00e4t der Besch\u00e4ftigten erh\u00f6hen. <\/p><cite>presseportal<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Auch die Landesregierungen bem\u00fchen sich etwas beizutragen <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\"><p>Die Bayerische Staatsregierung hat deshalb gemeinsam mit der bayerischen Wirtschaft (der Bayerische Industrie- und Handelskammertag e.V., die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. und der Bayerische Handwerkstag e.V.) den Familienpakt Bayern geschlossen.&nbsp;Wir wollen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Bayern weiter verbessern sowie die Arbeitgeberinnen und -geber bei der Umsetzung familienbewusster Ma\u00dfnahmen unterst\u00fctzen.<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Stellenanzeigen werden durchaus immer mehr unter dem Aspekt der Vereinbarkeit formuliert, Ferienbetreuungen sind in manchen Kliniken seit Jahren etabliert. Doch leider ist dies nicht fl\u00e4chendeckend zu finden. Und darum gehts doch eigentlich. Es muss normal sein.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>KiBa muss NORMAL sein. ALLTAG sein.&nbsp;Man sollte keine sinnlose Energie aufwenden m\u00fcssen um in diesem kr\u00e4ftezehrenden Job,&nbsp;mit dem man einfach sein fucking Geld verdient,&nbsp;regelrecht um Vereinbarkeit k\u00e4mpfen zu m\u00fcssen. Elternteile rei\u00dfen sich zum Teil \u201eein Bein aus\u201c um alles unter \u201eeinen Hut\u201c zu bekommen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Und nun sind wir auch schon tief drin im Thema <strong>Mentalload<\/strong>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Eine auf den Punkt gebrachte Aussage gibt es auch von, meinerseits hoch gesch\u00e4tzten, Martina Hasseler <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed-twitter wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"550\" data-dnt=\"true\"><p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Vermutlich steht wie in Pflegeberufen der Gedanke dahinter, dass der Ehegatte die Kohle nach Hause bringt u. Ehegattin hobbym\u00e4\u00dfig f\u00fcr wenig Geld Vollzeit arbeiten geht. Sorry f\u00fcr Sarkasmus. Immer h\u00e4ufiger kann ich nicht anders.<\/p>&mdash; Dwarslooper (@HasselerMartina) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/HasselerMartina\/status\/1307593150811254789?ref_src=twsrc%5Etfw\">September 20, 2020<\/a><\/blockquote><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Aus eigener Erfahrung kann ich als Alleinerziehende mit drei Kindern und im Pflegeberuf t\u00e4tig berichten&#8230; Ja was kann ich zur Vereinbarkeit berichten? Man erwartet von uns Loyalit\u00e4t gegen\u00fcber den Arbeitgebern, keine negative Berichte au\u00dferhalb den heiligen Mauern.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann werde ich mal versuchen diesen Anspr\u00fcchen an eine pers\u00f6nliche Berichterstattung gerecht zu werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img src=\"https:\/\/i0.wp.com\/media.giphy.com\/media\/EaVouuqujYqiI\/giphy.gif?w=680&#038;ssl=1\" alt=\"\" data-recalc-dims=\"1\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Aber hey, am Ende wird alles gut. Nur nicht aufgeben.<\/p>\n\n\n\n<p>Gr\u00fc\u00dfe MafriLi&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Quellen und Links:<br><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vereinbarkeit_von_Familie_und_Beruf\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vereinbarkeit_von_Familie_und_Beruf<\/a><br><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gesundheits-_und_Krankenpfleger\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gesundheits-_und_Krankenpfleger<\/a><br><a href=\"https:\/\/www.dbfk.de\/de\/themen\/Bildung.php\">https:\/\/www.dbfk.de\/de\/themen\/Bildung.php<\/a><br><a href=\"https:\/\/www.deutsche-digitale-bibliothek.de\/person\/gnd\/115606254\">https:\/\/www.deutsche-digitale-bibliothek.de\/person\/gnd\/115606254<\/a><br><a href=\"https:\/\/www.bundesgesundheitsministerium.de\/sofortprogramm-pflege.html\">https:\/\/www.bundesgesundheitsministerium.de\/sofortprogramm-pflege.html<\/a><br><a href=\"https:\/\/www.pflegemagazin-rlp.de\/flexibilitaet-schafft-familienzeit\">https:\/\/www.pflegemagazin-rlp.de\/flexibilitaet-schafft-familienzeit<\/a><br><a href=\"https:\/\/www.hcm-magazin.de\/familienfreundliche-personalpolitik-in-pflegeberufen\/150\/10739\/318206\">https:\/\/www.hcm-magazin.de\/familienfreundliche-personalpolitik-in-pflegeberufen\/150\/10739\/318206<\/a><br><a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/17920\/2782340\">https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/17920\/2782340<\/a><br><a href=\"https:\/\/www.familienpakt-bayern.de\/\">https:\/\/www.familienpakt-bayern.de\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Titelbild: <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/users\/Standsome-18205472\/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=5551129\">Standsome<\/a> auf <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=5551129\">Pixabay<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mein Text handelt von der Worklifebalance im professionellen Pflegeberuf&#8230;&nbsp; Um Missverst\u00e4ndnissen vorzubeugen, Wikipedia sagt dazu: Unter der Vereinbarkeit von Familie und Beruf versteht man seit dem 20.&nbsp;Jahrhundert die M\u00f6glichkeit Erwachsener im arbeitsf\u00e4higen Alter, sich zugleich Beruf und Karriere einerseits und dem Leben in der Familie und der Betreuung von Kindern&#8230; im Dialog mit Die Gesundheits- und Krankenpflegerin bzw. der Gesundheits- und Krankenpfleger (im allgemeinen Sprachgebrauch Krankenschwester bzw. 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