{"id":699,"date":"2022-08-25T19:11:36","date_gmt":"2022-08-25T17:11:36","guid":{"rendered":"https:\/\/diepflege.org\/?p=699"},"modified":"2022-08-25T19:19:32","modified_gmt":"2022-08-25T17:19:32","slug":"pflegende-angehoerige-narrative-und-wahrheiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/diepflege.org\/?p=699","title":{"rendered":"Pflegende Angeh\u00f6rige &#8211; Narrative und Wahrheiten"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-container-2 wp-block-columns\">\n<div class=\"wp-container-1 wp-block-column\" style=\"flex-basis:100%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/diepflege.org\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Screenshot_20220825-142908_Office-1-1024x574-1.jpg?resize=680%2C381&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-726\" width=\"680\" height=\"381\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/diepflege.org\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Screenshot_20220825-142908_Office-1-1024x574-1.jpg?w=1024&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/diepflege.org\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Screenshot_20220825-142908_Office-1-1024x574-1.jpg?resize=300%2C168&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/diepflege.org\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Screenshot_20220825-142908_Office-1-1024x574-1.jpg?resize=768%2C431&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"(max-width: 680px) 100vw, 680px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-container-3 wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container\">\n<h2 class=\"has-large-font-size\">Einf\u00fchrung ins Thema<\/h2>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Die Versorgung \u00e4lterer oder pflegebed\u00fcrftiger Menschen ist in Deutschland seit vielen Jahrzehnten in \u201cfamili\u00e4ren H\u00e4nden\u201d organisiert &#8211; gerne auch als gr\u00f6\u00dfter Pflegedienst Deutschlands bezeichnet.&nbsp;International unterscheidet man servicebasierte und familienbasierte Caresysteme. Neben der informellen und indirekt bezahlten Pflege, werden zum Bereich Care auch haushaltsnahe Leistungen, Bildung und Betreuung zusammengefasst. Vor 27 Jahren wurde als 5. S\u00e4ule der Sozialversicherung die Pflegeversicherung eingef\u00fchrt. Diese stellt ein Teilleistungsrecht dar und ist im SGB 11 beschrieben. (Verf\u00fcgbar unter: <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/sgb_11\/\">https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/sgb_11\/<\/a> abgerufen am 23.08.2022) Ob jemand berechtigt sei um die Leistungen nach dem SGB11 zu beziehen wird durch Medizinischen Dienst (fr\u00fcher Medizinischer Dienst der Krankenkassen,MDK) begutachtet. Kriterien f\u00fcr Pflegebed\u00fcrfigkeit und Einstufung sind in \u00a714 und \u00a715 des SGB11 beschrieben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Pflegebegutachtung mit dem Medizinischen Dienst \u2014 wie geht das?\" width=\"680\" height=\"383\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/Vegg2Au_CJs?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><figcaption><sub>Begutachtungsprozess <br>Weitere Informationen sind auf Homepage des Medizinischen Dienstes verf\u00fcgbar: <a href=\"https:\/\/www.medizinischerdienst.de\/versicherte\/pflegebegutachtung\/\">https:\/\/www.medizinischerdienst.de\/versicherte\/pflegebegutachtung\/<\/a> (abgerufen am 23.08.2022).<\/sub><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Der deutscher Sprachraum zeichnet sich im Wohlt\u00e4tigkeitsbereich durch Akzent auf Eigenverantwortung und Prinzip der Subsidiarit\u00e4t aus. Auch gesetzlich wird Vorrang der h\u00e4uslicher Pflege und Hilfsbereitschaft der Angeh\u00f6rigen und Nachbarschaft im \u00a73 des SGB11 festgehalten: <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/sgb_11\/__3.html\">https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/sgb_11\/__3.html<\/a> (abgerufen am 23.08.2022) Subsidiarit\u00e4t ist eine Gratwanderung.<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Kann Carebereich wirklich marktwirtschaftlichen Routinen unterliegen?<\/li><li>Wie viel Eigenverantwortung ist tats\u00e4chlich m\u00f6glich?<\/li><li>Wie werden wir in der Zukunft mit nicht-traditionellen Gesellschaftszellen, die von den heteronormativen Familien abweichen umgehen?<\/li><li>Wie erfolgt der Prozess der gesellschaftlichen Aushandlung der Verantwortung?<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Ein Umdenken zur Dichotomie, staatliche Absicherung vs. Eigenverantwortung ist von N\u00f6ten. Weitere Akteure gewinnen an Bedeutung und aus der Dichotomie wird ein Kontinuum.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-container-4 wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container\">\n<h2 class=\"has-large-font-size\">Zahlen, Daten, Fakten<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"288\" height=\"300\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/diepflege.org\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/pflege-versorgungsart-2017.png?resize=288%2C300&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-702\" data-recalc-dims=\"1\"\/><\/figure>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Die meisten Menschen werden hier von ihre Angeh\u00f6rigen zuhause betreut. Die circa 4,7 Mio pflegende Angeh\u00f6rige sind zu 65% Frauen, also die T\u00f6chter, Schwiegert\u00f6chter, M\u00fctter oder Ehepartnerin. Fehlende professionelle Unterst\u00fctzung, geringe finanzielle Unterst\u00fctzung (\u201cPflegegeld\u201d), je nach Pflegeumfang Verlust des Jobs und der sozialen Kontakte &#8211; alle diese Punkte f\u00fchren zu einer gesundheitlichen Belastung der pflegenden Angeh\u00f6rigen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img src=\"https:\/\/lh3.googleusercontent.com\/64--jfWoTnL5qbxfas4ETjyM23sJ-XRTWaX1v1Mm6rHeoeyjjSY3A0B8oMHdsBm60uYxBknLBIUQXYVohXq7pNumnZTDyZ5q-BkL3KejTKgnhHUsKxF_jLdRnobGAztJFGMfNNfU-AHGBT6h072D2Rc\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Weiter bleibt auch festzuhalten, dass die pflegerische Versorgung von Angeh\u00f6rigen nur unterst\u00fctzt wird durch professionelle Pflege in Form von Sachleistungen &#8211; eine Notwendigkeit der Aus-Fort-&amp; Weiterbildung der Angeh\u00f6rigen besteht nicht. stattdessen ist ein Markt der Schulungen entstanden, der pflegenden Angeh\u00f6rigen suggeriert, nach 24 h (siehe <a href=\"https:\/\/johanniter-pflegecoach.de\/?gclid=Cj0KCQjwr4eYBhDrARIsANPywCiP7TGEwsVvYH07mtnEicFHgKK8m1dMY9OyIWtzsPgWFTwzca4ekEAaAmPMEALw_wcB\">https:\/\/johanniter-pflegecoach.de\/?gclid=Cj0KCQjwr4eYBhDrARIsANPywCiP7TGEwsVvYH07mtnEicFHgKK8m1dMY9OyIWtzsPgWFTwzca4ekEAaAmPMEALw_wcB<\/a>) w\u00e4ren sie ausreichend geschult, ihre teils dementen oder anderweitig erkrankten Angeh\u00f6rigen sicher \u201c und mit viel Liebe\u201d zu pflegen. Der Austausch \u00fcber die Pflege der Mutter, Tochter oder Oma findet in Facebook-Gruppen statt, in dem es keine professionelle Pflege oder Moderation gibt. <\/p>\n\n\n\n<p>Das Narrativ der aufopfernden (meist) Frau, die neben Kindern nat\u00fcrlich auch noch voller Liebe die Oma mitversorgt, erh\u00e4lt diese Systeme mit aufrecht und f\u00f6rdert die Glorifizierung der bestehenden Zust\u00e4nde. Wirkliche Unterst\u00fctzung, Hilfe oder ein Umdenken in diesem Teil des Gesundheitswesens bzw. des Public-Health-Systems in Deutschlands ist seitens der Politik nicht zu erwarten. Hier wird eben jene Glorifizierung auch von Politik und Verb\u00e4nden weitergetragen, w\u00e4hrend alles daf\u00fcr getan wird, eine Professionalisierung der Pflege zu verhindern. <\/p>\n\n\n\n<p>Eine starke und professionelle Pflege k\u00f6nnte den Sektor mit wichtigen Bausteinen erg\u00e4nzen, verbessern und sicherer f\u00fcr pflegende Angeh\u00f6rige und die zu Pflegenden machen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2>Geschichte der gesetzliche Pflegeversicherung<\/h2>\n\n\n\n<p>Um zu verstehen wie wir hier gekommen sind, wo wir heute sind lohnt sich ein Blick in die Geschichte der gesetzlichen Pflegeversicherung und Traditionen in Deutschland. Revolution\u00e4r war in den 1980ern die Anerkennung des Risiko einer Pflegebed\u00fcrftigkeit unabh\u00e4ngig des physiologischen Alterns. Vor der Finanzierung durch gesetzliche Pflegeversicherung wurde Langzeitpflege durch Eigenleistung oder \u00fcber Sozialhilfe finanziert. Theoretische Grundlage f\u00fcr Planung brachte das Gutachten des Kuratorim Deutsche Atlershilfe (verf\u00fcgbar unter: <a href=\"https:\/\/kda.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Gutachten.pdf\">https:\/\/kda.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Gutachten.pdf<\/a> aufgerufen am: 24.08.2022). Es stellte sich die Frage,warum eine medizinische Behandlungsbed\u00fcrftigkeit solidarisch aus Beitr\u00e4gen der Krankenversicherung gedeckt wurde, aber Pflegebed\u00fcrftigkeit nicht. Das Gutachten kritisiert die Trennung. Doch die Krankenkassen und auch politische Vertreter*innen lehnten eine gemeinsame Finanzierung unter dem Dach der Krankenkassen strikt ab. Es wurde auf eine Bedarfsplanung analog zur Krankenhausplanung verzichtet. Die Graduierung der Leistungen und Teilleistungsrecht dienen der Kostenbegrenzung.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn es um Finanzierungsquellen geht,werden Beveridge-Systeme(Finanzierung aus Steuermitteln,alle mit Hauptwohnsitz sind automatisch versichert),Bismarck-Systeme(Finanzierung aus Lohn\/Gehalt,versichert sind Arbeitnehmer*innen\/Erwerbst\u00e4tige) und Semashko-Systeme(gesamtes Gesundheitswesen wird staatlich finanziert und reguliert,Zugang f\u00fcr alle ohne Angabe der Versicherung). Pflegeversicherung ist eine Sozialversicherung und entsprechend der Einkommensh\u00f6he durch Beitr\u00e4ge der Erwerbst\u00e4tigen finanziert. <\/p>\n\n\n\n<h2>Und jetzt?<\/h2>\n\n\n\n<p>Was hat das mit uns zu tun? Wir alle sind Teil dieses Systems. Wir alle k\u00f6nnen qua Alter, Erkrankung, Unf\u00e4lle oder der Verantwortlichkeit z.B. gegen\u00fcber Kindern von der pflegerischen Versorgung in diesem Land abh\u00e4ngig werden. Das Thema betrifft uns alle. Egal wie. <\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben uns die verschiedenen Settings, die Gesetzeslage und m\u00f6gliche L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge angeschaut, haben pflegende Angeh\u00f6rige gefragt und wollen einen anderen Blick sch\u00e4rfen, aus professioneller Sicht auf ein System, was sich selbst \u00fcberlassen wird. <\/p>\n\n\n\n<p>In den n\u00e4chsten Tagen wollen wir die folgenden Punkte n\u00e4her erl\u00e4utern.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"680\" height=\"645\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/diepflege.org\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Pflegende-Angehoerige-MindMap.png?resize=680%2C645&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-700\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/diepflege.org\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Pflegende-Angehoerige-MindMap.png?resize=1024%2C972&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/diepflege.org\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Pflegende-Angehoerige-MindMap.png?resize=300%2C285&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/diepflege.org\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Pflegende-Angehoerige-MindMap.png?resize=768%2C729&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/diepflege.org\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Pflegende-Angehoerige-MindMap.png?resize=1536%2C1458&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/diepflege.org\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Pflegende-Angehoerige-MindMap.png?resize=2048%2C1945&amp;ssl=1 2048w, https:\/\/i0.wp.com\/diepflege.org\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Pflegende-Angehoerige-MindMap.png?w=1360&amp;ssl=1 1360w\" sizes=\"(max-width: 680px) 100vw, 680px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><figcaption><sub>Themen Pflegende Angeh\u00f6rige &#8211; PflegeDie<\/sub><\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einf\u00fchrung ins Thema Die Versorgung \u00e4lterer oder pflegebed\u00fcrftiger Menschen ist in Deutschland seit vielen Jahrzehnten in \u201cfamili\u00e4ren H\u00e4nden\u201d organisiert &#8211; gerne auch als gr\u00f6\u00dfter Pflegedienst Deutschlands bezeichnet.&nbsp;International unterscheidet man servicebasierte und familienbasierte Caresysteme. Neben der informellen und indirekt bezahlten Pflege, werden zum Bereich Care auch haushaltsnahe Leistungen, Bildung und Betreuung zusammengefasst. Vor 27 Jahren wurde als 5. S\u00e4ule der Sozialversicherung die Pflegeversicherung eingef\u00fchrt. Diese stellt ein Teilleistungsrecht dar und ist im SGB 11 beschrieben. 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